Ein Ehepaar liegt am Abend auf der Wohnzimmercouch und sieht Fernsehen. Auf einmal bekommt der Mann einen Schrecken, da mitten im Wohnzimmer eine alte, hässliche und schwarz gekleidete Frau steht. Als die alte Frau auf ihn zugeht, will er aufspringen, kann sich aber zu seiner Verwunderung nicht bewegen. Wie angewurzelt muss er es über sich ergehen lassen, wie sich die Drud auf seinen Brustkorb setzt und ihm langsam die Luft abschnürt, es kommt ihm vor als würde sie ihm die Lebensenergie aussaugen. Mit letzter Kraft stemmt er sich gegen die Drud und fällt dabei von der Couch. In diesem Augenblick erwacht der Mann aus seinem Schlaf und denkt alles geträumt zu haben, bis er sich umsieht und er seine Frau neben ihm auf dem Boden liegen sieht. Diese schaut genau so verdutz wie er und erzählt ihm, dass sie gerade einen Traum hatte, wo ein Drud ins Zimmer kam und sie gedrückt hatte. Beide waren sich mit diesem Erlebnis nicht sicher und dachten, dass sie sich wahrscheinlich gegenseitig auf der Couch berührt oder gedrückt haben und so auch denselben Traum hatten. Aber in den nächsten Tagen besuchte sie diese alte Frau wieder, mal als sie zu zweit auf der Couch oder im Bett lagen, aber auch wenn nur einer allein war. Von der Angst getrieben, vertrauten sie ihr Leid einem alten Bekannten an, der sich mit der Geisterwelt des Bayerischen Waldes auskannte, dieser riet ihnen einen Drudenstern im Haus anzubringen, dies würde die Druden abhalten. Das Ehepaar malte, als sie nach Haus kamen, gleich einen Drudenstern über die Haustür und sind seit dem verschont.
